Schule/Fachkräfte

Als Lerntherapeutin ist es mir wichtig nicht nur mit dem Elternhaus, sondern auch mit der Schule und den betroffenen Lehrern zusammen zu arbeiten. Am Anfang der Therapie steht deshalb ein verpflichtendes Gespräch zwischen dem Mathematiklehrer und mir, das nicht nur dem gegenseitigen Kennen lernen dient, sondern dazu beiträgt mein Bild des Kindes durch Informationen des Pädagogen zu ergänzen, meine Einschätzungen dem Lehrer mitzuteilen und gemeinsam Maßnahmen abzusprechen, die die Persönlichkeit des Kindes/ Jugendlichen fördern und schulische Entlastungen bringen. Das Gespräch findet wenn möglich in der Schule statt, so dass ich eventuell die Chance erhalte, nicht nur die Schule an sich, sondern auch das Klassenzimmer des Kindes kennen zu lernen.

Alle weitere Zusammenarbeit mit der Schule gestaltet sich individuell nach den Bedürfnissen und Erfordernissen des Kindes.
 

Ich kenne meine Grenzen und möchte diese zum Wohl des Kindes auch einhalten. Durch die gründlich durchgeführte Diagnostikphase sowie Erst- und Auswertungsgespräch kläre ich für mich selbst, ob ich das Kind übernehmen kann, oder ob es für das Kind hilfreicher wäre sich vollständig anderweitige professionelle Hilfe zu holen oder ob eine Ergänzung der Lerntherapie durch Ergotherapie, Psychotherapie oder die fachliche Untersuchung bei einem Pädaudiologen, Orthoptisten sinnvoll wäre. In jedem Fall werde ich den Kontakt und die Zusammenarbeit mit den anderen Fachkräften suchen, um die Förderung optimal zu gestalten.